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Jazz von a–z

das programm des

jazzclubs hürth e.v.

Veranstaltungen

Hürth im Sommer: Boogie-Woogie mit dem Stefan Ulbricht Trio
Freitag 17.07.2020 19:00
Hürth im Sommer: Boogie-Woogie mit dem Stefan Ulbricht Trio
im Kultur-Biergarten am Hürther Bürgerhaus

Mit drei Konzerten, in denen die große Bandbreite des internationalen Jazz zum Ausdruck kommt, beteiligt sich der Jazzclub Hürth e. V. am Open-Air-Programm des Hürther Bürgerhauses: #HÜRTH im Sommer

Am 17. Juli macht das Stefan Ulbricht Trio einen fulminanten Boogie-Woogie-Auftakt des kleinen Jazz-Schwerpunkts.

 

 

Stefan Ulbricht Boogie Trio

Auch Jahrzehnte nach seiner Entstehung ist der Boogie Woogie die heißeste Musik, die man auf einem Klavier spielen kann. Mitreißende Bassfiguren und ein pulsierender Rhythmus der linken Hand, virtuoses, melodisches und oft schon beinahe akrobatisch anmutendes Spiel der rechten Hand – und natürlich Pianisten, die jeden Augenblick erkennen lassen, dass sie diese Musik mit Leib und Seele spielen. Dies sind die Attribute, die den Boogie Woogie kennzeichnen und das Publikum in den Bann ziehen.

Stefan Ulbricht aus Sankt Augustin, 1982 geboren, Moritz Schlömer aus Köln 1987 geboren, sind Pianisten, die diesen Jazzpiano-Stil beherrschen und den Charme und die Kraft dieser Musik auch heute noch lebendig erhalten, Seit 2010 ist Stefan Ulbricht Organisator und Veranstalter der jährlich stattfindenden ‚Siegburger Boogie & Jazz Night‘, dem wohl größten Boogie Festival in Deutschland. Im Jahre 2006 gründete Stefan Ulbricht sein Boogie-Trio. Mit Moritz Schlömer swingt ein studierter Vollprofi sowohl am Schlagzeug als auch am Piano und mit Ole Krautkrämer aus Siegburg spielt am Bass ein Meister seines Faches. Diese Formation entwickelt zusammen einen Groove, dem sich niemand entziehen kann, der jeden Fuß „in Hörweite“ zum Mitwippen bringt und sicherlich zu einem unvergesslichen Konzertabend einlädt.

http://www.stefanulbricht.de/

https://moritz-schloemer.com/

https://www.youtube.com/watch?v=-i5uQ_HaSNY

 

Beginn 19 Uhr, Einlass 17 Uhr

Vorverkauf über kölnticket:

https://www.koelnticket.de/stefan+ulbricht+trio-tickets-69/?shopid=1&query=stefan ulbricht &pageid=69&evlid=133765

 

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Hürth im Sommer: jin Jim
Freitag 31.07.2020 19:00
Hürth im Sommer: jin Jim
im Kultur-Biergarten am Hürther Bürgerhaus

Die Formation Jin Jim mit Front-Mann Daniel Manrique-Smith bietet elektrisierenden, zeitgemäßen Jazz mit vielen internationalen Einflüssen. Im Jazz ist die Flöte ein seltenes Instrument, das meist nur kurz als zusätzliche Klangfarbe eingesetzt wird. Bei Jin Jim spielt sie die solistische Hauptrolle.

 

 

Jin Jim gehören zu den „absoluten Senkrechtstarter Bands in der deutschen Jazzszene“ (NDR). Der stürmische Erfolg basierte auf der Innovation, die ihnen mit ihrer Musik gelingt: Mit bisher unbekannter Wucht verschmelzen hier Latin, Jazz und Rock: Rhythmisch hochkomplex, dafür harmonisch zugänglich, mit Einflüssen von Flamenco über indische Musik bis zum Pop. Eine Band mit prefekter Harmonie: Gitarrist Johann May, Bassist Ben Tai Trawinski und Schlagzeuger Nico Stallmann bereiten die rhythmische Grundlage, über der dann die Flöte von Daniel Manrique-Smith abheben kann - vom strahlend klassischen Klang über die immer leicht aspirierte, helle Färbung der lateinamerikanischen Musik bis zu wilden Jazz-Soli. Und wenn Manrique-Smith in sein Instrument hineinsummt, -pustet und -singt, darf man schon einmal an Ian Anderson von Jethro Tull denken.

Beginn 19 Uhr, Einlass 17 Uhr

Vorverkauf über kölnticket:

https://www.koelnticket.de/jin+jim+feat+jazzclub+hürth+ev-ticket-67/?evid=2333197&referer_info=&tId=&forwardingTicket=&pageId=67

 

 

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Hürth im Sommer: Hürther Jazz Quartett
Donnerstag 06.08.2020 19:00
Hürth im Sommer: Hürther Jazz Quartett
im Kultur-Biergarten am Hürther Bürgerhaus

Wie lange braucht es, um eine hervorragende Band zusammenzustellen? Manchmal nicht mehr als zwei Stunden, wie die Geschichte des «Hürther Jazz Quartetts» beweist: Anfang 2019 auf die ziemlich verzweifelte Bitte des Jazzclubs hin in buchstäblich letzter Minute zusammengestellt, um für ein krankheitsbedingt ausgefallenes Ensemble einzuspringen, überraschte das Ensemble im Jazzkeller mit einem so ausgefeilten Programm und derart virtuoser Qualität, dass die Macher des Jazzclubs die Musiker schlicht zur Haus-Band erklärten.

 

Funkensprühendes Feuerwerk Das Ensemble aus Sebastian Reimann (Geige), José Díaz de León (Gitarre), Sven Jungbeck (Gitarre) und Stefan Berger (Bass) spielt in der Saison 2020 sein erstes Konzert als Ensemble des Jazzclubs Hürth. Geplant ist ein dramaturgisch ausgewogenes Programm, das Stärken und Vielseitigkeit der Musiker in den Vordergrund rückt. Die Bandbreite reicht dabei von Latin-Jazz über Folk bis hin zu Fusion und natürlich Gypsy Swing, mit dem alle Musiker des Ensembles bestens vertraut sind.

Wer José Díaz de León und Sven Jungbeck von ihren Duo-Konzerten in Hürth kennt, weiß, dass ein Zusammentreffen der beiden Gitarristen immer technische Höhenflüge und virtuose Dialoge verspricht. Der multistilistische Geiger Sebastian Reimann, der unter anderem als Partner von Joscho Stephan in Hürth bekannt ist, garantiert wieder für ein funkensprühendes Feuerwerk aus Zitaten, musikalischen Effekten und virtuosen Einlagen. Und Stefan Berger stellt erneut unter Beweis, warum er mit seiner geradezu lyrischen Klangsprache und Flexibilität einer der begehrtesten Bassisten der Region ist.

Besten Dinge ergeben sich von ganz alleine José Díaz de León freut sich auf das zweite Konzert des Ensembles: „John Lennon schrieb in «Beautiful Boy» die wunderbare Zeile: Life is what happens to you, while you're busy making other plans. Für mich bedeuten diese weisen Worte, dass sich die besten Dinge oft ganz von alleine ergeben. Als wir im Jazzkeller für die verhinderten Kollegen einsprangen, war die Verbindung zwischen uns, dass wir alle mit Joscho Stephan zusammen musizieren und somit viel Erfahrung mit Gypsy Swing haben. Das jetzige Programm, das wir im Gegensatz zum ersten Auftritt vorbereiten können, gibt uns die Gelegenheit, neue Akzente zu setzten und unsere Vielseitigkeit unter Beweis zu stellen. Klanglich bleibt der Gypsy Swing durch das fehlende Schlagzeug und den Einsatz der Rhythmusgitarre zwar weiter bestimmend. Wir bewegen uns musikalisch aber in eine neue Richtung, die viel mehr in Richtung Fusion und Seventies geht. Damit greifen wir auch die spannende Frage auf, wie sich Django Reinhardts Musik vielleicht entwickelt hätte, wenn er bis Ende der 1970er Jahre gelebt hätte.

 

Günter Reiners, Vorsitzender des Jazzclubs Hürth, ist gespannt auf das Konzert. „Wir sind den Jungs des Ensembles ungeheuer dankbar, dass sie im letzten Jahr unseren Konzertabend gerettet haben. Die Qualität des Programms, das sie dann spontan auf die Bühne des Jazzkellers brachten, war so umwerfend, dass wir sie zur Haus-Band des Jazzclubs Hürth ernannt haben. Damit möchten wir diese musikalische Verbindung fördern und unsere Verbundenheit mit der Musikkultur der Region unterstreichen. Musikfreunde sollten sich den Termin in jedem Fall in ihrem Kalender rot anstreichen. Es wird garantiert großarti!

 

José Diaz de Leon                     https://www.josediazdeleon.de/

Sebastian Reimann           https://www.sebastianreimann.com/

Stefan Berger                   http://www.bassberger.de/index.html

Sven Jungbeck                 http://www.sven-jungbeck.de/

 

Beginn 19 Uhr, Einlass 17 Uhr

 

Vorverkauf über kölnticket:

https://www.koelnticket.de/hürther+jazzquartett-ticket-67/?evid=2333198&referer_info=&tId=&forwardingTicket=&pageId=67

 

 

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Alle Konzerte verschoben in das nächste Jahr
Zuzeit keine Konzerte im Jazzkeller Gleuel

„Wir nehmen Verantwortung ernst!“

Jazzclub Hürth sagt wegen Corona-Pandemie Konzerte bis 31. Dezember ab. Alle Veranstaltungen werden nachgeholt.

Mit herausragenden Konzerten und spannenden Projekten war der Jazzclub Hürth e. V. Anfang des Jahres in eine vielversprechende Spielzeit 2020 gestartet. Bedingt durch die weltweite Corona-Pandemie musste der Verein in den vergangenen Wochen mehrere Veranstaltungen absagen. Trotz anstehender Lockerungen der Auflagen, die dem Schutz der Bevölkerung dienen und die Ausbreitung der Infektionskrankheit eindämmen sollen, bleibt die Lage in Nordrhein-Westfalen für Konzerte weiter unsicher. Deswegen hat sich der Jazzclub schweren Herzens dazu entschlossen, alle geplanten Konzerte bis einschließlich 31. Dezember 2020 abzusagen. Der Vorstand geht damit sicherheitshalber über das Verbot von Großveranstaltungen hinaus, das der Bund für den Zeitraum bis zum 31. August beschlossen hatte. Günter Reiners, Vorsitzender des Jazzclubs, hierzu: „Auch wenn unsere Konzerte nicht unter die Kategorie Großveranstaltung fallen, wollen wir mit dem Sicherheitspuffer bis zum Ende des Jahres den Künstlern und unserem Publikum Planungssicherheit geben.“

 

„Alle Konzerte werden nachgeholt!“

Man habe es sich mit der Entscheidung nicht leichtgemacht, versichert Reiners: „Natürlich ist es uns sehr schwergefallen, die Veranstaltungen, auf die wir mit Herzblut hingearbeitet haben, auf Eis zu legen. Aber der Jazzclub nimmt seine gesellschaftliche Verantwortung ernst und will das Publikum, die Künstler und die Vereinsmitglieder in der gegenwärtigen Pandemie-Lage schützen. Für uns hat die Gesundheit Vorrang. Deswegen haben wir die Entscheidung getroffen, die geplanten Konzerte zu verschieben. Ich betone aber: Wir geben kein Konzert auf, alle Veranstaltungen werden 2021 nachgeholt!“ Von den Absagen ist auch das Flaggschiff des Jazzclubs betroffen: Dass die Jazznacht, die am 3. Oktober mit Schwerpunkt auf Trios stattfinden sollte, für 2020 ins Wasser fällt, bedauert Maria Rasmussen, Bürgerhaus Hürth: „Für uns ist der Ausfall der Jazznacht wirklich traurig. Umso mehr freuen wir uns, dass der Jazzclub, der ein traditionell wichtiger Partner des Bürgerhauses ist, die Verschiebung dieser großartigen Veranstaltung ins kommende Jahr plant.“

 

Workshops ebenfalls betroffen Auch die Workshops, die der Jazzclub mit Streicher-Schwerpunkt unter der Leitung von Sebastian Reimann sowie zum Thema Ensemble (Leitung: Frank Haunschild und Marius Peters) geplant hatte, können erst 2021 stattfinden. Geiger Sebastian Reimann ist natürlich enttäuscht: „Zusammen mit dem Jazzclub haben wir sehr viel Energie und Engagement in den Streicher-Workshop gesteckt, der den Saison-Schwerpunkt unter dem Motto «Jazz for Strings» begleiten sollte. Nun ist alles anders, aber das Thema Streicher im Jazz ist auch 2021 noch aktuell und die Entscheidung des Vorstandes in Anbetracht der Krise richtig.“ Marius Peters pflichtet dem bei und fügt hinzu: „Ich hatte mich schon sehr darauf gefreut, mit meinem ehemaligen Gitarren-Professor Frank Haunschild zusammen etwas von unserer Begeisterung an interessierte Musikerinnen und Musiker weiterzugeben. Ich bin mir aber sicher, dass auch im kommenden Jahr viele diese großartige Gelegenheit wahrnehmen möchten.“

 

Kurzfristige Sonderkonzerte mit jungen Künstlern möglich

Reiners versichert: „Sollte sich die gesundheitliche Lage in der kommenden Zeit entspannen, werden wir kurzfristig Veranstaltungen mit jungen Künstlern planen. Dazu werden wir alle nötigen Sicherheits- und Hygienevorschriften einhalten. Damit wir damit jederzeit starten können, sind wir gerade dabei, Konzepte mit einer alternativen Bestuhlung und angepassten Angeboten durchzuspielen, die wir mit den zuständigen Behörden absprechen. Wir wollen, sobald es möglich ist, Sonderkonzerte unter Einhaltung der nötigen Rahmenbedingen anbieten, damit wir weiter den Jazz in unsere Region bringen können. Ideen haben wir genug. Kleine Open-Air-Veranstaltungen können wir uns auch vorstellen.“

Aktuelles auf der Facebook-Seite des Jazzclubs Aktuelle Informationen, Updates und spannende Musikvideos finden Jazzfreunde auch in Zeiten der Corona-Krise auf der Facebook-Seite des Jazzclubs: @Jazzclub.huerth. „Das Vorbeischauen lohnt sich in jedem Fall“, findet Günter Reiners und bittet das Publikum: „Bleiben Sie uns auch in den kommenden Monaten treu und unterstützen unsere alternativen Konzertangebote, über die wir Sie auf dem Laufenden halten. Freuen Sie sich gemeinsam mit uns auf die Zeit nach der Krise, wenn wir uns hoffentlich wieder wohlbehalten bei Konzerten wiedersehen. Damit helfen Sie nicht nur uns, sondern auch den Künstlerinnen und Künstlern, die derzeit schwer von den Beschränkungen betroffen sind. Bleiben Sie bitte gesund!“

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